Das PhD-Programm in Betriebswirtschaftslehre der TGU hat das Forschungskolleg 2026 erfolgreich durchgeführt
31.03.2026
Das akademische Austauschprogramm „Forschungskolleg 2026“ für Doktoranden, das in Zusammenarbeit mit der Türkisch-Deutschen Universität (TDU), der Hochschule Bielefeld (HSBI) und der Universität Bielefeld organisiert wurde, fand am 26. und 27. März 2026 auf dem Campus der Türkisch-Deutschen Universität statt. Mit Unterstützung des DAAD ermöglichte diese Veranstaltung den Studierenden des PhD-Programms in Betriebswirtschaftslehre, ihre internationalen akademischen Netzwerke zu erweitern und ein tiefgreifendes Verständnis für Modelle der Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und der Wirtschaft zu erlangen.
Der erste Tag des Programms begann mit einer Eröffnungsveranstaltung im Konferenzsaal der Zentrum für Fremdsprachen. An der Eröffnungszeremonie nahmen Prof. Dr. Rıza Öztürk von der Hochschule Bielefeld und Prof. Dr. Hermann Jahnke von der Universität Bielefeld, die Dekanin der Fakultät für Wirtschafts- und Verwaltungswissenschaften Prof. Dr. Elif Nuroğlu, der Direktor des Instituts für Sozialwissenschaften Assoc. Prof. Dr. Semih Emre Çekin, Dr. Stefan Bildhauer, Koordinator für internationale Beziehungen an der K-TDU, sowie Assoc. Zaur Gasimov, Koordinator der Fakultät für Wirtschafts- und Verwaltungswissenschaften, waren anwesend und hielten Eröffnungsreden. In der ersten Tageshälfte fanden Podiumsdiskussionen statt, in denen aktuelle akademische Trends in den Bereichen Marketing, Management und Operationsforschung diskutiert wurden. In der Postersession, einem der dynamischsten Teile des Programms, stellten Doktoranden den Teilnehmern ihre wissenschaftlichen Forschungsarbeiten vor und tauschten in einem interaktiven Rahmen Ideen aus. Am Ende des ersten Tages versammelten sich die Forscher in thematischen Workshops, die gleichzeitig in den Besprechungsräumen der Fakultät für Wirtschafts- und Verwaltungswissenschaften stattfanden, um vertiefte Diskussionen über ihre jeweiligen Fachgebiete zu führen.
Der zweite Tag des Programms stand im Zeichen der Forschungsförderung, strategischer Projektanträge und akademischer Entwicklungsprozesse. In diesem Zusammenhang hielten Dr. Nilgün Dağlar-Sezer und Prof. Dr. Tobias Schäfers ausführliche Vorträge zu internationalen Förderstrategien und Finanzierungsinstrumenten in der Betriebswirtschaftslehre.
Einer der Höhepunkte der Veranstaltung war die Paneldiskussion zum Thema „Zusammenarbeit zwischen Hochschule und Industrie“, an der Vertreter der Deutsch-Türkischen Industrie- und Handelskammer (AHK), des Dijitalpark Technology Park und der Industrie teilnahmen. Während der Podiumsdiskussion hielt Meltem Bayraktar, eine Vertreterin des Digitalpark Technology Park, einen umfassenden Vortrag über aktuelle Förder- und Projektmöglichkeiten in der Türkei. Die Sitzung konzentrierte sich insbesondere auf „industriebasierte Doktorarbeiten“ (Industriepromotion), die in Deutschland üblich sind, und erörterte den Transfer von akademischem Wissen in die Industrie sowie die strategischen Vorteile, die dieses Modell den Beteiligten bietet.
Das diesjährige Forschungskolleg 2026 zeigte erneut, welche Bedeutung die Türkisch-Deutsche Universität der internationalen akademischen Zusammenarbeit beimisst und welchen konkreten Beitrag sie zur akademischen Entwicklung der Studierenden im PhD-Programm in Betriebswirtschaftslehre leistet. Die interdisziplinäre Struktur des Programms soll einen nachhaltigen akademischen Austausch fördern und gleichzeitig einen dauerhaften Beitrag zum Aufbau strategischer Partnerschaften mit Partneruniversitäten leisten.